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Kinder- und Jugendheim

Schloss Marisfeld

 
 

Advent im Hof 2012


Zahlreiche Besucher aus nah und fern kamen am dritten Advent zu Besuch in unser Kinderheim.

Immer wieder gibt es Menschen, die für das Leben der Kinder im Heim Interesse zeigen oder auch manchmal gar nicht wissen warum Kinder hier leben. Unsere Besucher sind Bezugspersonen, die ein inniges Verhältnis zum Kinderheim besitzen. Eltern, Familienangehörige, Freunde, Lehrer, Erzieher, Ausbilder und auch ehemalige Heimbewohner finden den Weg zu uns.


Weihnachtliche Klänge, der Duft nach Crêpes, Marisfelder Falmmkuchen, Bratäpfel, selbstgebackener Kuchen, Bastelangebote, der Eine Welt Laden, der Puppenspieler Kolja und Schlossführungen gehörten zu den Angeboten.



Es ist immer wieder um diese Zeit ein schöner Brauch 24 Türchen am Kalender zu öffnen. Im Kinderheim ist es seit einigen Jahren Tradition, die Schlosstüren zu öffnen.

Der Advent im Hof ist unsere Weihnachtsfeier für die Menschen, die uns in der täglichen Arbeit begleiten, mit denen wir gemeinsam das Kindeswohl sichern.

 

Vorweihnachtliche Stimmung am Schmeheimer Teich

Es war Sonntag, der 23. Dezember und 4. Advent. In den Häusern im Dorf wurden Geschenke verpackt, Weihnachtsbäume angeputzt und es duftete schon nach Rotkraut und Gänsebraten.

Bei Nieselregen machten sich Jasmin, Luci, Nelly, Leon, Justin, Elli und Annett auf den Weg in den Wald. Vom Schmeheimer Teich aus wanderten sie mit zwei gefüllten Rucksäcken eine Forstweg hinauf. Die Tiere sollten diese Jahr auch mal Weihnachten feiern können.

Nelli hatte eine Stelle ausfindig gemacht, wo wir über einen kleinen Bach springen konnten. Dahinter stiegen wir einen Hang hinauf und fanden zwischen hohen dunklen Fichten, Buchen und morschen Stämmen einen kleinen dünnen Tannenbaum. An seine Zweiglein klemmten Elli und Annett Wachskerzen und Jasmin und Luci hängten Äpfelchen daran, durch die sie Holzstöckchen gespießt hatten, damit sich kleine Vögel beim Fressen drauf setzen können. Unter den Baum legten Justin und Leon Heu und Stroh, darauf einen Kürbis, Möhren, weitere Äpfel und angeknackte Walnüsse. Daneben stellten wir eine Schale mit Vogelfutter. Nun zündete jeder eine Kerze an. Gemeinsam sangen wir „Fröhliche Weihnacht überall“ und Brocken anderer Weihnachtslieder. Ob die Waldtiere uns hören? Wir sahen jedefalls keins.

Auf dem Heimweg hingen an einer Holzhütte kurz vor dem Teich leckere Pfefferkuchen. Die waren wohl für uns Kinder bestimmt. Eine Hexe wohnte aber nicht in der Hütte, durch einen Holzspalt in der Wand erspähte Leon darin nichts als eine große alte Waschmaschine.

Zurück im Schloss lauschten wir bei Kinderpunsch und Bratäpfeln der Geschichte vom Hirsch Heinrich.


Am 2. Januar 2013 trafen sich Justin, Nelly,Nicole, Elli, Jason und Annett wieder am Schmeheimer Teich. Wir wollten gucken ob Tiere da waren und wanderten zur Futterstelle.

Auf dem Weg dorthin fanden wir schon Tierspuren. Der Waldboden war an einer Stelle stark aufgewühlt. Das waren die Wildschweine. Die haben bestimmt nach Bucheckern gesucht.

Es lag kein Schnee mehr. Trotzdem haben wir Fußabdrücke von Rehen gesehen. Jeder Abdruck sah aus wie ein längs geteiltes Herz. Ob die Tiere auf dem Weg zu ihrem Weihnachtsschmaus waren?

Wir sprangen wieder über den kleinen Bach und stiegen den Hang hinauf. Unterwegs lagen kleine runde faserige Kotkügelchen neben einer Baumwurzel. Nelli und Nicole fanden mit einem Tierspuren-Bestimmungsbuch heraus, dass das die Losung von Hasen war. Ganz schön was los hier im Wald!

Am Weihnachtsfutterplatz war fast alles weg. Kein Apfel hing mehr am Baum, die Vogelfutterbox war leer, auch die Nüsse, Kastanien und Möhren fehlten. Ein Rest vom Heu war hangaufwärts an einer Spur entlang verstreut. Daneben entdeckten wir wieder das Gewühle von Wildschweinen. Die kennen keine Tischsitten!

Nur der Kürbis lag noch so da wie vor 2 Wochen. Den wollte niemand.

Wir staunten und freuten uns, dass so viele Waldbewohner von unserem Weihnachtsfestschmaus gefuttert hatten.

Auf der Suche nach weiteren Tiersuren stapften wir noch eine Runde durch den dichten Wald.

Hoch oben an einer Fichte hatte jemand ein ovales Loch in den Stamm gehackt, an dem Harz klebte. Auf dem Boden darunter lagen Späne.

An einen jungen Baumstamm fehlte Rinde, sie wurde längs in Furchen abgeschält.

Neben einem trockenen Grasbüschel befand sich ein dunkles längliches Kotstück (Losung), das Haare enthielt und

auf einem Baumstumpf hatte jemand eine Fichtenzapfe in viele einzelne Holzblättchen zerlegt.

Nun finde selbst heraus, wer diese Spuren hinterlassen hat.


Jason und Annett


Wir gestalten unseren "Sonnenscheinkoffer"

Gemeinsam in der Gruppe gestaltete jedes Kind seinen individuellen Sonnenscheinkoffer.

Mit unterschiedlichen Materialien wurde der Koffer sehr bunt und kreativ gestaltet. Alle Kinder hatten ihre ganz eigenen Vorstellungen und Ideen zur Umsetzung der Gestaltung.

Der sogenannte Sonnenscheinkoffer wird im pädagogisch-therapeutischen Arbeitskontext angewandt. Der Koffer dient dem Kind zur Selbstfürsorge. In diesen gehören persönliche Dinge, Fotos, Symbole oder Gegenstände, die den Heranwachsenden helfen können, eine belastende Situation zu bewältigen.

Kristina mit Gruppe 1


Traditionelles Schneeskulpturenbauen in Schmiedefeld

Wir waren am 23. Februar beim Schneeskulpturenbauen dabei. Schon im Vorfeld gab es heiße Diskussionen, welches Thema wir im Schnee verwirklichen wollten. Wir entschlossen uns dann mehrheitlich für das Hexenhaus samt Hexe aus dem Märchen Hänsel und Gretel. Am Vorabend des Ereignisses hatten wir uns alles, was wir brauchten, zurechtgelegt. Winterkleidung gehörte genauso dazu, wie heißer Tee und Werkzeuge zum Schneeskulpurenbauen.

In Schmiedefeld waren schon viele Menschen auf den Beinen, als wir um 10 Uhr eintrafen. Das MDR Fernsehen und der Radiosender Jump waren vor Ort. Es gab viele Stände, die für das leibliche Wohl sorgten. In Schmiedefeld war eine gute und ausgelassene Stimmung.

Wir fingen mit unserer Gestaltung des Hexenhauses an. Auf Grund der eisigen Kälte kamen wir aber nur langsam voran. Durch den Pulverschnee mussten wir viele Gießkannen voll Wasser verwenden, um den Schnee zu verfestigen. Dies gelang Marcel gut, er konnte eine Außentreppe an das Hexenhaus anbringen. Tomi hatte eine Höhle im Hexenhaus gestaltet. Auf dem Dach der Hütte kreierte Jason eine Rutsche. Annett und Sonja formten die Hexe, die vor dem Haus stand. Sie bekam auch noch eine Perücke und ein Gesicht aus Nüssen.

Zwischendurch gönnten wir uns immer wieder einen heißen Tee oder wir kauften uns leckere Bratwürste. Nach 4 Stunden fleißigem Gestalten mussten wir vor der Eiseskälte kapitulieren. Wir machten uns auf den Weg zurück zum Schloss. Wir schlossen den Tag mit einer heißen Suppe und einer heißen Badewanne mit recht viel Schaum ab.

Viba hat die Türen der gläsernen Viba Nougat-Welt geöffnet, in der „Confiserie-Erleben“ im Vordergrund steht.

Im Februar 2013 reiste die Gruppe 1 gemeinsam nach Schmalkalden, um der Fertigung von Nougat in allen Fassetten auf den Grund zu gehen. Wir geben zu, genascht wurde auch. Wir hatten Freude an der kreativen Gestaltung feiner Pralinen und anderer Süßigkeiten.

Auf zwei Etagen mit insgesamt 2.500 m² wurden vielseitige Schokoladenerlebnisse für Jung und Alt geboten. In der Erlebnis- und Schauconfiserie gab die gläserne Produktionsstätte Einblicke in die filigrane Herstellung feinster Nougat- und Schokoladenartikel. Darüber hinaus konnte die interaktive und museale Ausstellung rund um das Thema Rohstoffe, Qualität, Genuss und die Viba Historie besichtigt werden. Umrahmt wurde das gläserne Gebäude von einer großen Parkanlage mit Biergarten und verschiedenen Kinderspielplätzen.